Was ist Ultraschall?

Unter Ultraschall sind Schwingungen zu verstehen, die sich oberhalb der für das menschliche Ohr liegenden Hörgrenze befinden, also höher als 20.000 Hz. Ultraschall entsteht, wenn hochfrequente elektrische Schwingen in mechanische Schwingungen umgewandelt werden. Ultraschallwellen breiten sich in den Weichteilen des Körpers aus. Die so in den Körper gebrachte Energie bewirkt, dass jedes Teilchen des beschallten Körpers in Schwingung versetzt wird. Dabei wird ein Teil der aufgenommenen Energie in Wärme umgesetzt.
Allgemein werden folgende Wirkungen des Ultraschalls unterschieden:

Mechanische Wirkung

  • fördert den Zellstoffwechsel, die Durchblutung und die Sauerstoffversorgung
  • beschleunigt Diffusionsprozesse
  • erhöht die Durchlässigkeit der Membranen
  • stimuliert die Fibroblastentätigkeit im Bindegewebe
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Thermische Wirkung

Durch Absorption wird die Ultraschallenergie in Wärme umgewandelt. Durch die Temperaturer- höhung ergeben sich je nach ausgewählter Frequenz und Ultraschallintensität:

  • Durchblutungsförderung
  • Gefäßerweiterung
  • Stoffwechselaktivierung
  • Lymphflussförderung


Chemische Wirkung

Diffusionsverbesserung, d.h. Erhöhung des Aus- tausches von Stoffwechselprodukten.

Phonophorese

Leichteres Einbringen von Wirkstoffen in tiefere Hautschichten aufgrund von Diffusionsverbesserung durch wechselnden Ultraschalldruck.

Anwendungsspektrum des Ultraschalls

Ultraschall hat durch seine mechanischen, thermischen und chemischen Wirkungen folgende Effekte auf die Haut:

  • Steigerung des Zellstoffwechsels
  • Verbesserte Hautregeneration
  • Steigerung der Kollagensynthese
  • Durchblutungsförderung
  • Beschleunigung der Lymphzirkulation
  • Verbesserung der Durchlässigkeit der Gefäße / Stärkung der Gefäße
  • Veränderung der Lipidstruktur in der Haut und somit verbesserte Produktaufnahme
  • Entspannung der Muskulatur


Ultraschallbehandlungen eignen sich demzufolge bei folgenden Hautbildern, bzw. Hautzuständen vor allem im Rahmen einer Kuranwendung:

  • Falten
  • Spannkraft- und Elastizitätsverlust
  • Unreine Haut
  • Strapazierte, müde, schlecht durchblutete Haut
  • Athrophische Haut
  • Teleangiektasien
  • Couperose/Rosacea
  • Athrophische Narben / Aknenarben
  • Dehnungsstreifen
  • Cellulite

Bitte vereinbaren Sie einen Beratungstermin mit uns, um Kontraindikationen ausschließen zu können!